Wann eine Starterbatterie gewechselt wird
Eine Starterbatterie wird nicht zu einem festen Zeitpunkt gewechselt: Sie wird gewechselt, wenn sie ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen kann, und das zeigt eine Prüfung. Als grober Anhaltswert hält eine Starterbatterie oft vier bis sechs Jahre. Wie lange eine bestimmte Batterie hält, hängt stark vom Klima, von der Art der Fahrten, von der elektrischen Ausstattung des Fahrzeugs und davon ab, wie die Batterie behandelt wurde; eine Batterie kann also früher ausfallen oder länger halten. Ob eine Batterie gewechselt werden muss, entscheiden das Ergebnis einer Batterieprüfung und der Wartungsplan Ihres Fahrzeugherstellers, sofern er eine Prüfung oder einen Wechsel der Batterie vorsieht.
Lassen Sie die Batterie prüfen, wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken:
- Der Anlasser dreht den Motor langsamer durch als früher, vor allem bei Kälte oder nachdem das Fahrzeug eine Weile gestanden hat
- Die Batterie- oder Ladekontrollleuchte leuchtet auf, oder das Fahrzeug zeigt eine Meldung zur Batterie oder zu ihrem Ladezustand
- Die Start-Stopp-Automatik oder andere Komfortfunktionen werden vom Fahrzeug häufiger abgeschaltet als früher
- Die Batterie muss wiederholt geladen werden oder der Motor braucht wiederholt Starthilfe, ohne dass es einen offensichtlichen Grund wie eingeschaltet gelassenes Licht gibt
- Das Gehäuse der Batterie ist aufgebläht, gerissen oder undicht, oder ihre Pole tragen starke Ablagerungen
Ein schwacher Start beweist keine verschlissene Batterie. Eine nur entladene Batterie, lose oder korrodierte Polklemmen, eine schlechte Masseverbindung, ein Fehler in der Ladeanlage, ein Verbraucher, der bei abgestelltem Fahrzeug Strom zieht, und ein Fehler im Anlasser können dieselben Anzeichen hervorrufen, und eine neue Batterie behebt diese Fehler nicht. Lassen Sie die Batterie von einer Werkstatt oder einem Teilehändler mit einem für ihre Bauart geeigneten Batterietester prüfen, und lassen Sie auch die Ladeanlage und den Strom prüfen, den das abgestellte Fahrzeug zieht, wenn die Batterie früh ausfällt oder wiederholt leer wird. Eine Prüfung, die keinen Fehler findet, schließt einen Fehler nicht aus: Bleiben die Anzeichen bestehen, lassen Sie das Fahrzeug von einer Werkstatt prüfen.
Laden Sie eine Batterie, deren Gehäuse aufgebläht, gerissen oder undicht ist, nicht, geben Sie ihr keine Starthilfe und benutzen Sie sie nicht weiter: Eine solche Batterie kann platzen oder Säure abgeben, und sie muss ersetzt werden. Laden Sie auch eine Batterie nicht, die gefroren sein könnte, und geben Sie ihr keine Starthilfe; lassen Sie sie nach der Anleitung ihres Herstellers auftauen und prüfen, und ersetzen Sie sie, wenn sie beschädigt ist. Halten Sie Funken und Flammen von jeder solchen Batterie fern.
Bevor Sie beginnen
Eine Starterbatterie kann ein Gas abgeben, das explodiert, wenn ein Funke oder eine Flamme es entzündet, und sie enthält Säure, die Haut und Augen verätzt. Außerdem kann sie einen Strom liefern, der ein Metallwerkzeug oder einen Ring gefährlich heiß werden lässt, wenn es die beiden Pole überbrückt oder die Karosserie und den Pol, der nicht mit der Karosserie verbunden ist, in der Regel den Pluspol. Rauchen Sie nicht, und halten Sie Flammen, Funken und alles, was glüht, von der Batterie fern. Tragen Sie Augenschutz und säurefeste Handschuhe, legen Sie Ringe, Uhren und Armbänder ab, und legen Sie niemals ein Werkzeug auf die Batterie.
- Beschaffen Sie sich vor Beginn die Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers: wo die Batterie sitzt und wie man sie erreicht, wie lange das Fahrzeug mit ausgeschalteter Zündung stehen muss, bevor die Batterie abgeklemmt wird, die Reihenfolge beim Ab- und Anklemmen, die Anzugsvorgaben für die Polklemmen und die Batteriehalterung, was nach dem Anklemmen der Batterie zu tun ist und ob eine neue Batterie am Fahrzeug angemeldet werden muss. Wenn Sie sie nicht beschaffen können oder die Arbeit eine Ausrüstung verlangt, die Sie nicht haben, überlassen Sie die Arbeit einer Werkstatt.
- Suchen Sie die Batterie. Bei vielen Fahrzeugen sitzt sie im Motorraum, bei anderen im Kofferraum, unter einem Sitz oder unter dem Boden, manchmal hinter einer Verkleidung oder unter einer Abdeckung. Teile, die für den Zugang ausgebaut werden müssen, werden so aus- und wieder eingebaut, wie es der Fahrzeughersteller beschreibt.
- Stellen Sie fest, ob Ihr Fahrzeug seine Batterie überwacht. Viele Fahrzeuge, vor allem solche mit Start-Stopp-Automatik, haben einen Batteriesensor an einer Polklemme, meist der Minusklemme, und ein Steuergerät, das das Laden regelt. Bei solchen Fahrzeugen muss eine neue Batterie meist mit einem Diagnosegerät angemeldet werden, und manche Fahrzeuge verlangen das bei jedem Batteriewechsel. Wenn Ihr Fahrzeug es verlangt und Sie kein Diagnosegerät haben, das dies für Ihr Fahrzeug kann, vereinbaren Sie vor Beginn mit einer Werkstatt, dass sie es übernimmt.
- Ohne Spannungserhaltungsgerät unterbricht das Abklemmen der Batterie die Versorgung der Steuergeräte des Fahrzeugs. Je nach Fahrzeug können die Uhrzeit, gespeicherte Einstellungen, die Komfortautomatik der Fensterheber und des Schiebedachs sowie ein Diebstahlschutzcode der Audioanlage verloren gehen, und manche Systeme müssen danach neu eingerichtet werden. Legen Sie einen Code, den Ihre Audioanlage braucht, bereit, bevor Sie etwas abklemmen, und lesen Sie in der Betriebsanleitung nach, was Ihr Fahrzeug nach dem Abklemmen der Batterie braucht.
- Ein Spannungserhaltungsgerät kann über eine Diagnose- oder Zubehörsteckdose einige der gespeicherten Einstellungen des Fahrzeugs erhalten, während die Batterie ausgebaut ist. Verwenden Sie eines nur, wenn die Vorgaben des Fahrzeugherstellers es zulassen, und befolgen Sie seine eigene Anleitung. Solange es angeschlossen ist, stehen die Leitungen des Fahrzeugs unter Spannung: Jede Polklemme muss isoliert werden, sobald sie abgeklemmt ist, und die Plusklemme darf niemals die Karosserie oder die Minusklemme berühren.
- Stellen Sie das Fahrzeug auf ebenem Boden an einem gut belüfteten Ort ab und ziehen Sie die Feststellbremse an. Schalten Sie die Zündung und alle Verbraucher aus, auch das Licht und die Innenbeleuchtung, und halten Sie Schlüssel oder Funkschlüssel vom Fahrzeug fern, damit sich nichts einschaltet, während Sie arbeiten. Verhindern Sie, dass sich das Fahrzeug mit dem Schlüssel im Innenraum selbst verriegelt: Lassen Sie eine Tür offen oder ein Fenster abgesenkt, wo das nötig ist. Bei Fahrzeugen, deren Türscheiben sich beim Öffnen einer Tür leicht absenken, befolgen Sie die Hinweise der Betriebsanleitung zum Öffnen und Schließen der Türen bei abgeklemmter Batterie.
- Halten Sie die neue Batterie bereit, bevor Sie die alte ausbauen, und lesen Sie die ihr beiliegende Anleitung. Prüfen Sie, dass sie unbeschädigt ist, und befolgen Sie, was diese Anleitung zum Laden vor dem Einbau sagt: Wo sie verlangt, den Ladezustand zu prüfen, lassen Sie das von einem Teilehändler oder einer Werkstatt erledigen, und verlangt sie, die Batterie zuerst zu laden, laden Sie sie mit einem für ihre Bauart geeigneten Ladegerät, wie dort beschrieben, an einem belüfteten Ort und nicht am Fahrzeug angeschlossen.
- Eine Starterbatterie ist schwer. Überlegen Sie vorher, wie Sie sie herausheben und wo Sie sie abstellen, und holen Sie sich Hilfe, wenn ihre Lage das Heben erschwert. Halten Sie sie stets aufrecht.
Die richtige Batterie wählen
Starterbatterien unterscheiden sich in ihrer Kapazität, im Strom, den sie für einen Kaltstart liefern können, in ihren Abmessungen, in Art und Lage ihrer Pole, in der Leiste am Boden des Gehäuses, an der sie festgeklemmt werden, in ihrer Entgasung und in ihrer Technologie. Eine Batterie, die in die Wanne passt, ist deshalb noch nicht die richtige: Eine Batterie der falschen Technologie kann in einem Fahrzeug mit Start-Stopp-Automatik früh ausfallen, vertauscht liegende Pole können dazu führen, dass die Leitungen zu kurz sind oder die Batterie verpolt angeschlossen wird, und eine Batterie, die die Halterung nicht hält, kann sich beim Fahren bewegen. Bauen Sie nur eine Batterie ein, die für Ihr Fahrzeug gelistet ist.
Wählen Sie Ihr Fahrzeug mit der Auswahl auf dieser Seite, um die Teilenummern zu finden, die Lieferanten für seinen Motor listen. Auf der Teileseite des Fahrzeugs wird jede Teilenummer mit den Angaben ihres Lieferanten gezeigt, etwa der Batteriekapazität, dem Kaltstartstrom, der Länge, der Breite und der Höhe mit Pol, der Polausführung, der Polanordnung und der Ausführung der Bodenleiste. Mehrere davon sind als Codes des Lieferanten angegeben; sagt Ihnen ein Code nicht, was Sie wissen müssen, fragen Sie den Lieferanten.
- Technologie: Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik oder mit Energierückgewinnung sind in der Regel mit einer Batterie ausgerüstet, die für häufiges Laden und Entladen gebaut ist, und eine Batterie einfacherer Technologie ersetzt sie nicht. Nehmen Sie die Technologie, die der Fahrzeughersteller für Ihr Fahrzeug vorgibt. Die oben genannten Angaben sagen nicht immer, welche Technologie eine Batterie hat: Prüfen Sie das in der Beschreibung, die der Lieferant selbst zur Teilenummer gibt.
- Kapazität und Kaltstartstrom: Nehmen Sie die Werte, die der Fahrzeughersteller für Ihr Fahrzeug und seine Ausstattung vorgibt. Wo der Hersteller mehr als einen Wert zulässt, muss dem Batteriemanagement des Fahrzeugs unter Umständen mitgeteilt werden, welche Batterie eingebaut ist, wie unter Nach dem Einbau beschrieben.
- Abmessungen und Bodenleiste: Die Batterie muss plan in der Wanne stehen und von der Halterung des Fahrzeugs gehalten werden. Vergleichen Sie die Länge, die Breite, die Höhe und die Leiste am Boden des Gehäuses mit der Wanne, der Halterung und dem Raum über der Batterie, einschließlich einer vorhandenen Abdeckung.
- Pole: Plus- und Minuspol müssen auf denselben Seiten liegen und von derselben Art sein wie bei der Batterie, für die das Fahrzeug gebaut wurde, damit jede Leitung ihren Pol ohne Spannung erreicht und jede Klemme auf ihren Pol passt.
- Entgasung: Eine Batterie, die im Inneren der Karosserie eingebaut ist, zum Beispiel im Kofferraum oder unter einem Sitz, muss ihr Gas über den Entgasungsschlauch des Fahrzeugs nach außen leiten. Nehmen Sie eine Batterie mit einem Anschluss für diesen Schlauch, wo Ihr Fahrzeug einen hat.
- Wo für einen Motor mehr als eine Batterie gelistet ist, können es gleichwertige Teile verschiedener Lieferanten sein oder Teile, die für verschiedene Ausführungen und Ausstattungen des Fahrzeugs bestimmt sind. Wo ein Lieferant zu einer Teilenummer Bedingungen angibt, etwa einen Bauzeitraum oder einen Ausstattungscode, zeigt die Teileseite des Fahrzeugs sie bei dieser Teilenummer: Vergleichen Sie sie mit Ihrem Fahrzeug. Lässt sich mit den Angaben nicht klären, ob die Batterie passt, fragen Sie vor dem Kauf den Lieferanten oder den Fahrzeughersteller.
Vergleichen Sie die neue Batterie vor dem Einbau mit der alten, aber nehmen Sie die alte nicht als Vorgabe: Eine früher eingebaute Batterie kann selbst schon die falsche gewesen sein. Wählen Sie eine für Ihren Motor gelistete Teilenummer, deren angegebene Bedingungen zu Ihrem Fahrzeug und seiner Ausstattung passen, und vergewissern Sie sich, dass sie der Vorgabe des Fahrzeugherstellers entspricht; ein Unterschied zwischen den beiden Batterien muss vom Lieferanten oder vom Fahrzeughersteller bestätigt werden.
Die alte Batterie abklemmen und ausbauen
- Schalten Sie die Zündung und alle Verbraucher aus, halten Sie Schlüssel oder Funkschlüssel vom Fahrzeug fern und lassen Sie das Fahrzeug so lange stehen, wie es die Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers vor dem Abklemmen der Batterie verlangt, damit seine Steuergeräte abgeschaltet haben. Ist der Motor gelaufen, lassen Sie heiße Teile in der Nähe der Batterie abkühlen, bis Sie daneben arbeiten können, ohne sich zu verbrennen.
- Verschaffen Sie sich Zugang zur Batterie, wie es der Fahrzeughersteller beschreibt. Wo die Motorhaube oder die Heckklappe offen sein muss, vergewissern Sie sich, dass ihre Stütze oder ihre Gasfedern sie sicher halten. Nehmen Sie eine vorhandene Abdeckung, ein Hitzeschutzblech oder eine Isolierhülle der Batterie ab, nachdem Sie vorhandene Clips oder Befestigungen gelöst haben, und bewahren Sie diese Teile und ihre Befestigungen zusammen auf: Sie werden später wieder eingebaut.
- Bestimmen Sie die beiden Pole zweifelsfrei anhand der Kennzeichnung auf dem Gehäuse der Batterie, nicht allein anhand der Farbe der Leitungen oder der Abdeckungen: Der Pluspol ist mit einem Pluszeichen gekennzeichnet, der Minuspol mit einem Minuszeichen. Merken Sie sich, wie die Leitungen, ein vorhandener Batteriesensor und ein vorhandener Entgasungsschlauch verlegt und befestigt sind.
- Wenn Sie ein Spannungserhaltungsgerät verwenden, schließen Sie es jetzt so an, wie es seine Anleitung und die Vorgaben des Fahrzeugherstellers beschreiben, und behandeln Sie von nun an beide Batterieleitungen des Fahrzeugs als spannungsführend.
- Klemmen Sie zuerst die Polklemme ab, die die Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers als erste nennt. Bei einem Fahrzeug, dessen Karosserie mit dem Minuspol der Batterie verbunden ist, wie bei fast allen heutigen Autos, ist das die Minusklemme. Lösen Sie ihre Mutter oder ihren Hebel nur so weit wie nötig und heben Sie die Klemme von Hand vom Pol ab, ohne am Gehäuse der Batterie oder am Pol zu hebeln. Trägt die Klemme einen Batteriesensor, behandeln Sie die Klemme so, wie es der Fahrzeughersteller beschreibt, ziehen und verdrehen Sie weder den Sensor noch seine Leitung, und ziehen Sie seinen Stecker nur ab, wenn die Arbeitsanweisung es verlangt, nachdem Sie eine vorhandene Verriegelung gelöst haben.
- Decken Sie die abgeklemmte Klemme mit einer Isolierkappe ab, sobald sie vom Pol abgenommen ist. Führen Sie dann ihre Leitung von der Batterie weg und sichern Sie sie so, dass sie nicht auf den Pol zurückfedern kann.
- Klemmen Sie die andere Polklemme, bei einem solchen Fahrzeug die Plusklemme, auf dieselbe Weise ab, nachdem Sie eine vorhandene Abdeckung darüber geöffnet und eine vorhandene zusätzliche Leitung oder einen Sicherungsträger so von der Klemme oder vom Pol gelöst haben, wie es der Fahrzeughersteller beschreibt. Das Werkzeug darf weder die Karosserie noch ein anderes Metallteil berühren, solange es an der Plusklemme sitzt. Decken Sie die Plusklemme mit einer Isolierkappe ab, sobald sie vom Pol abgenommen ist, halten Sie blankes Metall der von ihr gelösten Leitungen von der Karosserie fern und sichern Sie die Leitung abseits der Batterie.
- Hat die Batterie einen Entgasungsschlauch, ziehen Sie ihn vom Entgasungsanschluss der Batterie ab, ohne ihn zu knicken. Steckt ein Winkelstück in der Entgasungsöffnung der Batterie, stellen Sie fest, ob es zum Schlauch des Fahrzeugs oder zur Batterie gehört, und behalten Sie es, wenn es zum Fahrzeug gehört.
- Bauen Sie die Batteriehalterung aus: je nach Fahrzeug eine Klemmleiste am Fuß der Batterie, die die Bodenleiste fasst, oder einen Bügel oder ein Band über ihrer Oberseite. Lösen Sie ihre Befestigung mit einem passenden Werkzeug und bewahren Sie die Halterung und die Befestigung zusammen auf. Lassen Sie kein Werkzeug und keine Befestigung auf die Batterie oder neben sie fallen.
- Heben Sie die Batterie aufrecht heraus, an ihrem Griff, wenn sie einen hat und er in Ordnung ist, sonst mit beiden Händen unter dem Gehäuse, und ohne sie zu kippen. Heben Sie sie nicht an den Polen an. Stellen Sie sie aufrecht auf einer Fläche ab, die Säure nicht beschädigen kann, fern von Funken, Flammen und Hitze.
- Sehen Sie sich die Wanne, die Halterung, die Polklemmen und die Leitungen an. Entfernen Sie Ablagerungen von den Polklemmen mit der Polbürste und wischen Sie die Wanne und die Halterung mit einem Tuch ab, das mit sauberem Wasser angefeuchtet ist; tragen Sie dabei die Handschuhe und den Augenschutz, fassen Sie sich währenddessen nicht ins Gesicht und entsorgen Sie das Tuch danach. Trocknen Sie die Wanne. Entfernen Sie alles, was hineingefallen ist.
Wenn eine Polklemme gerissen oder verformt ist oder sich auf ihrem Pol nicht mehr festziehen lässt, wenn eine Leitung ausgefranst, aufgequollen oder unter ihrer Isolierung durch Korrosion steif ist oder wenn die Wanne oder die Halterung durchgerostet ist, bauen Sie die neue Batterie nicht darauf ein. Lassen Sie das beschädigte Teil zuerst ersetzen.
Die neue Batterie einbauen und anklemmen
- Prüfen Sie die neue Batterie anhand der für das Fahrzeug gelisteten Teilenummer und vergleichen Sie sie mit der alten, wie unter Die richtige Batterie wählen beschrieben: die Abmessungen, die Bodenleiste, die Art der Pole und auf welcher Seite jeder liegt, und den Entgasungsanschluss. Bauen Sie keine abweichende Batterie ein, bevor der Unterschied geklärt ist, und keine, die beschädigt oder undicht ist.
- Bereiten Sie die Batterie so vor, wie es ihre Anleitung beschreibt. Nehmen Sie die Schutzkappen ihrer Pole erst ab, wenn Sie bereit sind, sie anzuklemmen. Wo die Batterie auf jeder Seite eine Entgasungsöffnung hat, stecken Sie den Entgasungsschlauch des Fahrzeugs oder sein Winkelstück in die Öffnung, die der Schlauch des Fahrzeugs erreicht, und verschließen Sie die andere Öffnung mit dem mitgelieferten Stopfen, wenn die Anleitung der Batterie das verlangt. Lassen Sie jeden Stopfen und jeden Verschluss an seinem Platz, den Sie laut Anleitung nicht entfernen sollen.
- Heben Sie die Batterie aufrecht und richtig herum in die Wanne, sodass jeder Pol auf der Seite seiner Leitung liegt. Vergewissern Sie sich, dass sie plan steht, dass nichts unter ihr liegt und dass keine Leitung und kein Schlauch neben oder unter ihr eingeklemmt ist.
- Bauen Sie die Batteriehalterung so ein, dass sie die Bodenleiste fasst oder die Oberseite des Gehäuses hält, wie es die Bauart des Fahrzeugs vorsieht, und ziehen Sie ihre Befestigung nach der Vorgabe des Fahrzeugherstellers an, mit einem Drehmomentschlüssel, wo ein Anzugswert angegeben ist. Die Batterie darf sich in keine Richtung bewegen können. Ziehen Sie nicht fester an als vorgegeben: Eine zu fest angezogene Halterung kann das Gehäuse reißen lassen.
- Schließen Sie den Entgasungsschlauch am Entgasungsanschluss der Batterie an, wenn das Fahrzeug einen hat, und prüfen Sie, dass er weder geknickt noch eingeklemmt ist und dass sein anderes Ende noch in seinem Auslass steckt.
- Klemmen Sie die Klemmen in der Reihenfolge an, die die Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers vorgibt: bei einem Fahrzeug, dessen Karosserie mit dem Minuspol der Batterie verbunden ist, zuerst die Plusklemme und zuletzt die Minusklemme. Nehmen Sie die Schutzkappe vom Pluspol und die Isolierkappe von der Plusklemme ab. Prüfen Sie, dass Klemme und Pol dort, wo sie sich berühren, sauber, trocken und metallisch blank sind. Schieben Sie die Plusklemme von Hand ganz auf den Pluspol; treiben Sie sie nicht mit einem Werkzeug auf. Ziehen Sie sie nach der Vorgabe des Fahrzeugherstellers an, bauen Sie eine vorhandene zusätzliche Leitung oder einen Sicherungsträger so wieder an, wie es der Hersteller beschreibt, und schließen Sie die Abdeckung über dem Pluspol.
- Bevor Sie die zweite Klemme anklemmen, bei einem solchen Fahrzeug die Minusklemme, prüfen Sie noch einmal, dass es die Klemme für den Pol ist, der vor ihr liegt: Die Minusklemme gehört auf den Pol, der mit einem Minuszeichen gekennzeichnet ist. Klemmen Sie sie dann auf dieselbe Weise an: ganz auf den Pol geschoben, nach der Vorgabe angezogen, mit einem vorhandenen Batteriesensor und seinem Stecker so angebaut und verriegelt, wie es der Fahrzeughersteller beschreibt. Ein kleiner Funke, wenn die zweite Klemme ihren Pol berührt, kann entstehen, weil Steuergeräte ihre Versorgung aufnehmen; starke Funkenbildung bedeutet, dass etwas nicht stimmt: Hören Sie auf, klemmen Sie nicht weiter an und lassen Sie die Ursache von einer Werkstatt suchen.
- Prüfen Sie, dass sich keine Klemme von Hand auf ihrem Pol drehen oder abheben lässt, dass beide Leitungen ohne Spannung so liegen wie zuvor und dass die Plusleitung und ihre Klemme Abstand zur Karosserie, zur Motorhaube und zur Batteriehalterung haben.
- Tragen Sie ein Polschutzmittel nur dann auf die Pole auf, wenn die Vorgaben des Fahrzeugherstellers oder die Anleitung des Batterieherstellers es vorsehen, und dann nur das dort genannte Mittel und auf die dort beschriebene Weise. Halten Sie es von einem Batteriesensor fern, sofern diese Vorgaben nichts anderes sagen.
- Bauen Sie die Abdeckung, das Hitzeschutzblech oder die Isolierhülle der Batterie und alle für den Zugang ausgebauten Teile mit ihren Befestigungen so wieder ein, wie es der Fahrzeughersteller beschreibt. Wenn Sie ein Spannungserhaltungsgerät verwendet haben, trennen Sie es so, wie es seine Anleitung beschreibt. Entfernen Sie alle Werkzeuge, Tücher und Isolierkappen aus dem Bereich der Batterie und vergewissern Sie sich, dass keines fehlt, bevor Sie die Motorhaube, die Heckklappe oder die Verkleidung schließen.
Eine verpolt angeschlossene Batterie kann, und sei es noch so kurz, Sicherungen, den Generator und Steuergeräte zerstören und einen Brand auslösen. Wenn Sie nicht sicher wissen, welcher Pol welcher ist, hören Sie auf und schließen Sie nichts an.
Nach dem Einbau
- Wo das Fahrzeug verlangt, dass eine neue Batterie angemeldet wird, melden Sie sie mit dem Diagnosegerät so an, wie es die Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers beschreibt, mit den Angaben zur neuen Batterie, die die Arbeitsanweisung verlangt, oder lassen Sie das unverzüglich von einer Werkstatt erledigen. Bis dahin kann das Fahrzeug die neue Batterie so laden, als wäre sie die alte, was ihre Lebensdauer verkürzen kann, und Funktionen wie die Start-Stopp-Automatik können abgeschaltet bleiben.
- Schalten Sie die Zündung ein und sehen Sie nach, welche Warnleuchten weiter leuchten. Führen Sie aus, was die Betriebsanleitung und die Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers nach dem Abklemmen der Batterie verlangen: je nach Fahrzeug die Uhr stellen, den Code der Audioanlage eingeben, die Komfortautomatik der Fensterheber und des Schiebedachs neu einrichten sowie Schritte für die Lenkung, die Stabilitätsregelung oder die Leerlaufregelung des Motors.
- Starten Sie den Motor nur im Freien, mit angezogener Feststellbremse und dem Getriebe im Leerlauf oder in der Parkstellung, und halten Sie Hände, Kleidung, Werkzeuge und Tücher von Riemen, Riemenscheiben und Lüftern fern. Prüfen Sie, dass der Motor normal anspringt und dass die Batterie- oder Ladekontrollleuchte erlischt.
- Manche Warnleuchten erlöschen erst, nachdem das Fahrzeug gefahren wurde, wo die Unterlagen des Fahrzeugherstellers das sagen. Bleibt eine Warnleuchte an, die die Betriebsanleitung nicht auf diese Weise erklärt, oder bleibt die Batterie- oder Ladekontrollleuchte bei laufendem Motor an, stellen Sie den Motor ab und lassen Sie das Fahrzeug von einer Werkstatt prüfen, bevor Sie sich darauf verlassen.
- Eine Start-Stopp-Automatik kann nach einem Batteriewechsel einige Zeit inaktiv bleiben, bis das Fahrzeug die neue Batterie bewertet hat. Kehrt sie nicht zurück oder meldet das Fahrzeug einen Batteriefehler, lassen Sie die Anmeldung und den Batteriesensor prüfen.
- Geben Sie die alte Batterie dort ab, wo Sie die neue gekauft haben, oder bei einer Sammelstelle für Altbatterien. Transportieren Sie sie aufrecht, mit abgedeckten Polen, gegen Umkippen gesichert und in einer Wanne oder einem Behälter, der austretende Säure auffängt. Eine Altbatterie ist Sondermüll und gehört nicht in den Hausmüll; in vielen Ländern wird auf eine neue Batterie ein Pfand erhoben, bis eine alte zurückgegeben wird.
Fehler, die Sie vermeiden sollten
- Die Polklemmen in einer anderen Reihenfolge ab- oder anklemmen, als es die Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers vorgibt: bei einem Fahrzeug, dessen Karosserie mit dem Minuspol verbunden ist, die Plusklemme zuerst abklemmen oder die Minusklemme zuerst anklemmen
- Mit einem Werkzeug gleichzeitig den Pluspol und die Karosserie berühren oder ein Werkzeug auf die Batterie legen
- Neben einer Batterie rauchen oder Funken verursachen
- Die Batterie verpolt anschließen
- Eine Batterie einfacherer Technologie in ein Fahrzeug einbauen, das eine für den Start-Stopp-Betrieb gebaute Batterie verlangt
- Eine Batterie einbauen, deren Pole auf den falschen Seiten liegen, und die Leitungen spannen, damit sie die Pole erreichen
- Die Batterie lose in ihrer Wanne lassen oder ihre Halterung zu fest anziehen
- Eine Polklemme mit einem Werkzeug auf ihren Pol treiben oder eine Klemme lose lassen
- Den Entgasungsschlauch an einer Batterie weglassen, die im Inneren der Karosserie eingebaut ist
- An einem Batteriesensor oder seiner Leitung ziehen oder sie verdrehen
- Die neue Batterie an einem Fahrzeug, das es verlangt, nicht anmelden
- Ein Spannungserhaltungsgerät verwenden, wo der Fahrzeughersteller es nicht zulässt, oder die spannungsführenden Klemmen unisoliert lassen, solange es angeschlossen ist
- Eine Altbatterie kippen oder sie in den Hausmüll geben