Reparaturanleitung

Keilrippenriemen wechseln

Der Keilrippenriemen, auch Nebenaggregateriemen oder Serpentinenriemen genannt, wird von der Kurbelwellenriemenscheibe angetrieben und treibt Aggregate wie den Generator, den Klimakompressor und, je nach Motor, die Kühlmittelpumpe und die Servolenkungspumpe an. Er läuft mit seiner gerippten Seite in den gerillten Riemenscheiben und wird von einem Spanner, von einem Aggregat, das verschoben und in seiner Lage festgezogen wird, oder bei manchen Motoren von seiner eigenen Elastizität gespannt gehalten. Diese Anleitung behandelt den Wechsel des Riemens selbst; der Wechsel des Spanners, der Umlenkrollen oder der angetriebenen Aggregate und Arbeiten am Zahnriemen sind eigene Arbeiten. Sie beschreibt die Arbeit allgemein; wo die Vorgaben Ihres Fahrzeugherstellers oder die dem Riemen beiliegende Anleitung abweichen, gelten diese.

Veröffentlicht

Dieser Text wurde automatisch aus dem Englischen übersetzt; die Übersetzung kann Fehler enthalten. Englisches Original

Sicherheit

Sichern Sie das Fahrzeug, bevor Sie beginnen: auf ebenem Boden, mit angezogener Feststellbremse und ausgeschalteter Zündung. Muss das Fahrzeug angehoben werden, stützen Sie es auf Unterstellböcken ab, niemals nur auf dem Wagenheber. Wo diese Anleitung und die Vorgaben des Fahrzeugherstellers voneinander abweichen, gilt der Hersteller. Ist ein Schritt unklar, überlassen Sie die Arbeit einer Werkstatt.

Die Teile für Ihr Fahrzeug finden

Wählen Sie Ihr Fahrzeug, um zu sehen, was dafür als Keilrippenriemen gelistet ist: OE-Nummern, Aftermarket-Teilenummern und die Angaben jedes Teils, wie sein Lieferant sie nennt.

Werkzeug

  • Schraubenschlüssel, Steckschlüsseleinsätze mit passendem Antrieb und Bits für die zum Zugang ausgebauten Teile, für die Befestigungen eines von Hand eingestellten Spanners oder Aggregats und, falls die Batterie abgeklemmt werden muss, für ihre Pole; ein Schneidwerkzeug für einen elastischen Riemen, der zum Abnehmen durchgeschnitten wird; welche Werkzeuge erforderlich sind, gibt die Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers vor
  • Wo der Motor einen automatischen Spanner hat: das Werkzeug, das der Fahrzeughersteller zum Entlasten vorgibt, und der Stift oder das Werkzeug zum Arretieren, wo er sich arretieren lässt
  • Wo der Motor einen elastischen Riemen hat: das für diesen Riemen und Motor bestimmte Montagewerkzeug
  • Wo der Riemen von Hand gespannt wird: das Messgerät, das die Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers für die Riemenspannung nennt
  • Wo die Arbeitsanweisung vorsieht, den Motor von Hand durchzudrehen: das Werkzeug, das sie zum Drehen der Kurbelwelle nennt
  • Drehmomentschlüssel, einer oder mehrere, die die Anzugswerte für die gelösten Befestigungen und die zum Zugang ausgebauten Teile abdecken
  • Wo für den Zugang ein Motorlager ausgebaut werden muss: die Ausrüstung, die der Fahrzeughersteller zum Abstützen des Motors vorgibt
  • Wo das Fahrzeug angehoben oder ein Rad ausgebaut werden muss: Auffahrrampen, die für sein Gewicht ausgelegt sind, oder ein Wagenheber mit Unterstellböcken, dazu Unterlegkeile und ein Radschlüssel
  • Taschenlampe oder Arbeitsleuchte
  • Kleiner Inspektionsspiegel für Riemenscheiben, die nicht direkt zu sehen sind
  • Kamera oder Stift und Papier, um den Verlauf des Riemens festzuhalten, und ein Lackstift zum Kennzeichnen eines Riemens, der wieder aufgelegt werden soll
  • Saubere, trockene Tücher für die Rillen der Riemenscheiben
  • Weiche Bürste, um Schmutz und Riemenabrieb aus den Rillen der Riemenscheiben zu entfernen
  • Arbeitshandschuhe und Augenschutz

Wann ein Keilrippenriemen gewechselt wird

Ein Keilrippenriemen verschleißt im Betrieb und altert durch Hitze. Als grober Anhaltswert werden Keilrippenriemen oft nach 100.000 bis 150.000 km gewechselt. Die Wartungspläne unterscheiden sich je nach Fahrzeughersteller und Motor: Manche nennen eine Laufleistung oder eine Zeit, nach der der Riemen gewechselt wird, andere lassen ihn nur bei jeder Wartung prüfen und nach seinem Zustand wechseln. Maßgeblich ist der Plan für Ihr Fahrzeug, und ein beschädigter oder verschlissener Riemen wird unabhängig von seinem Alter gewechselt.

Lassen Sie den Riemen und seinen Trieb prüfen, wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken:

  • Quietschen oder Zirpen aus dem Riementrieb, vor allem beim Kaltstart, bei Nässe oder wenn ein Verbraucher wie die Klimaanlage zuschaltet
  • Risse quer über die Rippen, ausgebrochene Stücke an den Rippen, Rippen, die sich voneinander gelöst haben, oder ausgefranste Kanten
  • Eine verhärtete, glänzende Oberfläche an den Rippen oder am Riemenrücken
  • Öl, Kühlmittel oder eine andere Flüssigkeit auf dem Riemen
  • Der Riemen läuft außermittig auf einer Riemenscheibe, flattert oder ist seitlich aus einigen Rillen gewandert
  • Je nachdem, welche Aggregate der Riemen antreibt: Die Batterie- oder Ladekontrollleuchte leuchtet auf, die Lenkung wird schwergängig oder die Kühlmitteltemperatur steigt

Ein Riemen kann verschlissen sein, ohne Risse zu zeigen: Bei vielen heutigen Riemen nutzen sich die Rippen allmählich ab, sodass der Riemen tiefer in den Rillen sitzt und weniger greift. Dieser Verschleiß ist mit bloßem Auge schwer zu beurteilen; eine Werkstatt kann ihn mit der Lehre des Riemenherstellers messen. Geräusche und Schlupf haben auch andere Ursachen: einen Spanner, der den Riemen nicht mehr gespannt hält oder seine Bewegung nicht mehr dämpft, eine Umlenkrolle oder ein angetriebenes Aggregat mit verschlissenem Lager, einen festsitzenden Freilauf der Generatorriemenscheibe, Riemenscheiben, die nicht fluchten, und Flüssigkeit, die aus einer Undichtigkeit auf den Riemen gelangt. Ein neuer Riemen behebt diese Fehler nicht, und sie können einen neuen Riemen schnell zerstören.

Fahren Sie nicht mit einem Keilrippenriemen weiter, der gerissen oder ausgefranst ist, Stücke verloren hat oder abgesprungen ist. Je nach Motor wird die Batterie dann nicht mehr geladen, die Lenkunterstützung kann ausfallen und der Motor kann schnell überhitzen. Bei manchen Motoren können die Reste eines gerissenen Riemens in den Steuertrieb gelangen und einen schweren Motorschaden verursachen. Stellen Sie den Motor ab und lassen Sie das Fahrzeug abschleppen.

Bevor Sie beginnen

Ein Riementrieb, der sich in Bewegung setzt, kann Finger einklemmen und abtrennen, und ein Spanner steht unter starker Federkraft: Ein Werkzeug, das von ihm abrutscht, wird heftig zurückgeschleudert. Arbeiten Sie nur bei stehendem und gegen Starten gesichertem Motor, halten Sie Ihre Finger aus dem Bereich zwischen Riemen und Riemenscheiben heraus, halten Sie das Werkzeug des Spanners so, dass Ihre Hand nicht in seiner Bahn ist, falls es abrutscht, und entlasten Sie einen Spanner niemals schlagartig.

  • Beschaffen Sie sich vor Beginn die Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers: den Verlauf des Riemens, die Art des Spanners und wie und in welche Richtung er entlastet wird, das Werkzeug, das er braucht, und ob er sich arretieren lässt, die Teile, die für den Zugang ausgebaut werden müssen, und die Anzugsvorgaben. Wenn Sie sie nicht beschaffen können, überlassen Sie die Arbeit einer Werkstatt: Die Arten, einen Riemen zu entspannen, unterscheiden sich von Motor zu Motor zu stark, um sie zu erraten.
  • Stellen Sie fest, wie der Riemen Ihres Motors gespannt gehalten wird. Die meisten Motoren haben einen automatischen Spanner mit einer Feder oder einem hydraulischen Dämpfer, der gegen seine Kraft gedreht oder gedrückt wird, um den Riemen zu entspannen. Manche haben einen Spanner oder ein angetriebenes Aggregat, das von Hand eingestellt und dann in seiner Lage festgezogen wird. Manche haben einen elastischen Riemen ganz ohne Spanner, der über die Riemenscheiben gedehnt wird und sich nur mit dem dafür bestimmten Montagewerkzeug auflegen lässt.
  • Stellen Sie fest, wie viele Riemen Ihr Motor hat. Manche Motoren treiben alle Aggregate mit einem Riemen an, andere haben einen zweiten Riemen, zum Beispiel für den Klimakompressor, und unter Umständen muss ein äußerer Riemen abgenommen werden, bevor der innere erreichbar ist. Jeder Riemen hat seine eigene Teilenummer, seinen eigenen Verlauf und seine eigene Art, gespannt zu werden.
  • Stellen Sie fest, was im Weg ist. Bei vielen Fahrzeugen erreicht man den Riemen durch den Radkasten, nachdem ein Rad und eine Radhausschale ausgebaut wurden, oder von unten, nachdem eine Unterbodenverkleidung ausgebaut wurde. Bei manchen Motoren läuft der Riemen um ein Motorlager, das dann bei abgestütztem Motor ausgebaut werden muss. Wenn Ihr Fahrzeug das verlangt und Sie die Ausrüstung, die der Fahrzeughersteller zum Abstützen des Motors vorgibt, nicht haben, überlassen Sie die Arbeit einer Werkstatt.
  • Bei einem Fahrzeug, dessen Riemen einen Startergenerator antreibt, oder das ein Hybridfahrzeug ist, kommt zuerst das Verfahren des Fahrzeugherstellers, mit dem die elektrische Anlage sicher gemacht wird, und der Riemen und sein Spanner können von dem abweichen, was diese Anleitung beschreibt. Befolgen Sie dieses Verfahren genau, und überlassen Sie die Arbeit einer Werkstatt, wenn Sie das nicht können. Berühren Sie weder die orangefarbenen Hochvoltleitungen noch die Bauteile, die sie verbinden.
  • Stellen Sie das Fahrzeug auf festem, ebenem Boden ab und ziehen Sie die Feststellbremse an. Schalten Sie die Zündung aus und halten Sie Schlüssel oder Funkschlüssel vom Fahrzeug fern, damit der Motor nicht gestartet werden kann. Befolgen Sie bei Motoren, die automatisch starten, die Vorgaben Ihres Fahrzeugherstellers für Wartungsarbeiten, und klemmen Sie die Batterie ab, wenn diese Vorgaben es verlangen.
  • Lassen Sie den Motor abkühlen, bis an den Teilen rund um den Riemen gearbeitet werden kann, ohne sich zu verbrennen. Ein elektrischer Kühlerlüfter kann auch bei ausgeschalteter Zündung von selbst anlaufen: Halten Sie Hände und Werkzeuge von ihm fern.
  • Muss das Fahrzeug angehoben werden, heben Sie es nur an den vom Fahrzeughersteller angegebenen Punkten an, auf Auffahrrampen oder Unterstellböcken, die für sein Gewicht ausgelegt sind, und sichern Sie die Räder, die am Boden bleiben, mit Unterlegkeilen. Begeben Sie sich niemals unter ein Fahrzeug, das nur von einem Wagenheber gehalten wird.

Den richtigen Riemen wählen

Keilrippenriemen unterscheiden sich in der Zahl ihrer Rippen, ihrer Länge, ihrem Material und ihrem Aufbau. Ein Riemen, der sich auf die Riemenscheiben bringen lässt, ist deshalb noch nicht der richtige: Ein zu langer Riemen lässt sich unter Umständen nicht gespannt halten, ein zu kurzer kann die Lager der Aggregate überlasten oder überhaupt nicht passen, und ein Riemen mit zu wenigen Rippen kann die Last unter Umständen nicht übertragen. Bauen Sie nur einen Riemen ein, der für Ihren Motor und seine Ausstattung gelistet ist.

Wählen Sie Ihr Fahrzeug mit der Auswahl auf dieser Seite, um die Teilenummern zu finden, die Lieferanten für seinen Motor listen. Auf der Teileseite des Fahrzeugs wird jede Teilenummer mit den Angaben ihres Lieferanten gezeigt: zum Beispiel der Rippenanzahl, der Länge und dem Material, und bei manchen Teilenummern dem Material des Zugstrangs oder der Angabe, dass der Riemen doppelseitig ist.

  • Derselbe Motor braucht je nach Ausstattung oft Riemen unterschiedlicher Länge: mit oder ohne Klimaanlage, mit dem einen oder dem anderen Generator, mit oder ohne Servolenkungspumpe. Wo ein Lieferant zu einer Teilenummer Bedingungen angibt, etwa die Ausstattung, einen Bauzeitraum oder einen Motornummernbereich, zeigt die Teileseite des Fahrzeugs sie bei dieser Teilenummer: Vergleichen Sie sie mit Ihrem Fahrzeug. Lässt sich mit den Angaben nicht klären, ob der Riemen passt, fragen Sie vor dem Kauf den Lieferanten oder den Fahrzeughersteller.
  • Wo ein Motor mehr als einen Riemen hat, stellen Sie sicher, für welchen Riemen jede Teilenummer bestimmt ist, und gehen Sie nicht davon aus, dass Teilenummern für verschiedene Riemen untereinander austauschbar sind.
  • Ein doppelseitiger Riemen hat Rippen auf beiden Seiten und treibt auch mit seinem Rücken Riemenscheiben an. Nehmen Sie einen solchen nur, wo er für Ihren Motor gelistet ist, und ersetzen Sie ihn niemals durch einen Riemen, der nur auf einer Seite gerippt ist.
  • Ein elastischer Riemen und ein Riemen für einen Trieb mit Spanner sind nicht untereinander austauschbar, auch wenn Rippenanzahl und Länge übereinzustimmen scheinen. Die oben genannten Angaben sagen nicht immer, ob ein Riemen elastisch ist: Suchen Sie das in der Beschreibung, die der Lieferant selbst zur Teilenummer gibt, fragen Sie den Lieferanten oder den Fahrzeughersteller, wenn sie es nicht sagt, und fragen Sie den Lieferanten, ob das Montagewerkzeug mit dem Riemen geliefert wird oder gesondert beschafft werden muss.
  • Wo für dieselbe Position mehrere Teilenummern gelistet sind, vergleichen Sie die Bedingungen, die jeder Lieferant angibt, und fragen Sie den Lieferanten oder den Fahrzeughersteller, wenn daraus nicht hervorgeht, welche für Ihr Fahrzeug bestimmt ist. Ein Riemen wird auch im Satz mit Spanner und Rollen verkauft; diese Anleitung behandelt nur den Riemen.

Vergleichen Sie den neuen Riemen vor dem Einbau mit dem alten: Die Rippenanzahl muss gleich sein. Nehmen Sie den alten Riemen aber nicht als Vorgabe: Ein gebrauchter Riemen hat sich durch Verschleiß verändert, und ein früher eingebauter Riemen kann selbst schon der falsche gewesen sein. Verwenden Sie eine für Ihren Motor gelistete Teilenummer, deren angegebene Bedingungen zu Ihrem Fahrzeug und seiner Ausstattung passen, und fragen Sie den Lieferanten oder den Fahrzeughersteller, wenn sich damit nicht klären lässt, ob sie passt; ein Unterschied zwischen den beiden Riemen muss vom Lieferanten oder vom Fahrzeughersteller bestätigt werden.

Alle OE-Nummern für Keilrippenriemen im Katalog

Den alten Riemen abnehmen

  1. Schalten Sie, bevor Sie etwas ausbauen, die Zündung aus, stellen Sie sicher, dass der Motor nicht gestartet werden kann, wie unter Bevor Sie beginnen beschrieben, und lassen Sie den Motor abkühlen. Wo die Motorhaube offen sein muss, vergewissern Sie sich, dass ihre Stütze oder ihre Gasfedern sie sicher halten. Muss das Fahrzeug angehoben werden, heben Sie es an und stützen Sie es ab, wie unter Bevor Sie beginnen beschrieben, und prüfen Sie, dass es sicher steht.
  2. Bauen Sie die Teile, die im Weg sind, so aus, wie es der Fahrzeughersteller beschreibt: je nach Fahrzeug eine Motorabdeckung, eine Unterbodenverkleidung, ein Rad und die Radhausschale oder einen Luftkanal. Lösen Sie vorhandene Clips oder Verriegelungen, bevor Sie an einem Teil ziehen, und bewahren Sie die Teile und ihre Befestigungen zusammen auf.
  3. Wo die Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers verlangt, dass ein äußerer Riemen vor dem Riemen abgenommen wird, den Sie wechseln, kümmern Sie sich zuerst um den äußeren Riemen: Halten Sie seinen Verlauf fest und nehmen Sie ihn ab, wie in den folgenden Schritten beschrieben, auf die Weise, die seine eigene Spannart verlangt, und halten Sie die Riemen auseinander. Soll der äußere Riemen wieder aufgelegt werden und lässt der Fahrzeughersteller das zu, kennzeichnen Sie vor dem Abnehmen seine Laufrichtung auf seinem Rücken. Halten Sie den Verlauf jedes Riemens fest, bevor Sie ihn entspannen: Machen Sie Fotos oder zeichnen Sie eine Skizze, die den Weg um jede Riemenscheibe zeigt und auf welchen Riemenscheiben die gerippte Seite läuft und auf welchen der Rücken. Vergleichen Sie Ihre Aufzeichnung mit dem Verlauf in der Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers oder auf dem Riemenverlaufsschild im Motorraum, wenn das Fahrzeug eines hat; weichen sie voneinander ab, war der Riemen möglicherweise zuvor falsch aufgelegt, und es gilt der Verlauf des Herstellers für Ihren Motor und Ihre Ausstattung.
  4. Wo der Motor einen automatischen Spanner hat: Setzen Sie das vom Fahrzeughersteller vorgegebene Werkzeug an der dafür vorgesehenen Stelle am Spanner an, vergewissern Sie sich, dass es ganz sitzt, und drehen oder drücken Sie den Spanner gleichmäßig gegen seine Kraft in die Richtung, die die Arbeitsanweisung vorgibt, nur so weit wie nötig, um den Riemen zu entspannen. Drehen Sie nicht gegen den Anschlag weiter. Hat der Spanner eine Arretiermöglichkeit, arretieren Sie ihn mit dem Stift oder Werkzeug, das die Arbeitsanweisung nennt.
  5. Schieben Sie den entspannten Riemen von der Riemenscheibe, die die Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers nennt; nennt sie keine, klären Sie das zuerst anhand der Unterlagen des Fahrzeugherstellers. Lassen Sie dann einen nicht arretierten Spanner langsam und kontrolliert zurückgehen, bis er anliegt, und nehmen Sie das Werkzeug ab.
  6. Wo der Riemen von Hand gespannt wird: Lösen Sie die Befestigungen des Spanners oder des Aggregats, das zum Spannen verschoben wird, in der Reihenfolge und nur so weit, wie es der Fahrzeughersteller beschreibt, und drehen Sie die Einstellvorrichtung zurück oder verschieben Sie das Aggregat, bis der Riemen entspannt ist. Hebeln Sie nicht am Gehäuse eines Aggregats, an seiner Riemenscheibe oder an seinen Anschlüssen.
  7. Wo der Motor einen elastischen Riemen hat: Nehmen Sie ihn so ab, wie es der Fahrzeughersteller beschreibt. Ein elastischer Riemen, der ersetzt wird, wird zum Abnehmen in der Regel durchgeschnitten; vergewissern Sie sich vorher, dass es der richtige Riemen ist, und schneiden Sie nur den Riemen, ohne eine Riemenscheibe, einen Schlauch oder eine Leitung zu berühren. Hebeln Sie einen elastischen Riemen niemals mit einem Schraubendreher oder einem ähnlichen Werkzeug ab oder auf.
  8. Nehmen Sie den Riemen ganz aus dem Trieb und führen Sie ihn dabei ohne Gewalt am Lüfter, an den Schläuchen und am Motorlager vorbei.
  9. Sehen Sie sich jede Riemenscheibe des Triebs an und prüfen Sie sie so, wie es die Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers für ihre Bauart beschreibt. Keine darf gerissen, ausgebrochen, lose oder in ihren Rillen verschlissen sein. Eine Umlenkrolle und die Rolle des Spanners werden in der Regel von Hand gedreht und müssen leicht und leise laufen, ohne Rauigkeit, Spiel oder Taumeln; die Riemenscheiben angetriebener Aggregate fühlen sich je nach Aggregat unterschiedlich an, und der Freilauf einer Generatorriemenscheibe, wenn sie einen hat, sowie eine Riemenscheibe mit Kupplung oder Dämpfer werden nur anhand der Prüfung beurteilt, die die Arbeitsanweisung vorgibt. Drehen Sie dafür nicht an der Kurbelwellenriemenscheibe.
  10. Wo der Trieb einen Spanner hat, prüfen Sie ihn so, wie es der Fahrzeughersteller beschreibt: Sein Arm muss sich gleichmäßig gegen seine Kraft bewegen lassen und ohne Hängenbleiben zurückgehen, er darf weder gerissen noch lose sein, und ein hydraulischer Dämpfer, wenn er einen hat, darf nicht undicht sein. Prüfen Sie mit der Lampe so, wie es der Fahrzeughersteller beschreibt, ob die Riemenscheiben in einer Flucht stehen.
  11. Suchen Sie die Quelle von Öl, Kühlmittel oder anderer Flüssigkeit, falls sich welche auf dem alten Riemen oder den Riemenscheiben befindet. Eine Undichtigkeit muss behoben werden, bevor der neue Riemen aufgelegt wird, denn Flüssigkeit zerstört einen Riemen. Wischen Sie die Rillen jeder Riemenscheibe mit einem trockenen, sauberen Tuch aus und entfernen Sie Schmutz und Riemenabrieb mit der weichen Bürste. Verwenden Sie kein Riemenspray und kein Riemenpflegemittel an den Riemenscheiben oder am Riemen.

Legen Sie den neuen Riemen nicht auf, wenn eine Riemenscheibe rau läuft, Spiel hat oder beschädigt ist, wenn der Spanner hängt, schwach, undicht oder lose ist, wenn die Riemenscheiben nicht fluchten oder wenn weiterhin Flüssigkeit in den Riementrieb gelangt. Lassen Sie zuerst das fehlerhafte Teil ersetzen oder die Undichtigkeit instand setzen; sonst kann der neue Riemen ausfallen oder abspringen.

Den neuen Riemen auflegen

  1. Prüfen Sie den neuen Riemen anhand der für das Fahrzeug gelisteten Teilenummer und vergleichen Sie ihn mit dem alten, wie unter Den richtigen Riemen wählen beschrieben. Sehen Sie sich den neuen Riemen an: Legen Sie keinen auf, der beschädigt, geknickt oder mit Flüssigkeit verschmutzt ist. Knicken Sie einen Riemen nicht, falten Sie ihn nicht eng und stülpen Sie ihn nicht um.
  2. Wo der Trieb einen Spanner hat oder von Hand gespannt wird: Legen Sie den Riemen so um die Riemenscheiben, wie es der Riemenverlauf des Fahrzeugherstellers zeigt, in der Reihenfolge und mit der Riemenscheibe als letzter, die die Arbeitsanweisung vorgibt. Ein elastischer Riemen wird nur so angesetzt und aufgelegt, wie es der Schritt für ihn weiter unten beschreibt. Gibt die Arbeitsanweisung die Reihenfolge nicht vor, klären Sie sie anhand der Unterlagen des Fahrzeugherstellers, bevor Sie den Riemen auflegen. Die gerippte Seite läuft in den gerillten Riemenscheiben und der Rücken auf den glatten; ein doppelseitiger Riemen läuft so, wie es der Riemenverlauf zeigt.
  3. Prüfen Sie an jeder gerillten Riemenscheibe, dass alle Rippen in den Rillen sitzen und der Riemen nicht um eine Rippe zur Seite versetzt ist. Nehmen Sie für Riemenscheiben, die Sie nicht direkt sehen können, die Lampe und den Spiegel zu Hilfe, und halten Sie Ihre Finger von den Kanten der Riemenscheiben fern.
  4. Wo der Motor einen automatischen Spanner hat: Ist er nicht arretiert, drehen oder drücken Sie ihn mit seinem Werkzeug gegen seine Kraft zurück. Schieben Sie den Riemen über die letzte Riemenscheibe. Lassen Sie dann den Spanner langsam und kontrolliert an den Riemen kommen; ein arretierter Spanner wird zuerst mit seinem Werkzeug gegen seine Kraft gehalten, und sein Arretierstift wird erst an der Stelle des Ablaufs gezogen, die die Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers vorgibt, in der Regel wenn der Riemen auf jeder Riemenscheibe liegt. Lassen Sie ihn niemals auf den Riemen schnappen. Nehmen Sie das Werkzeug ab.
  5. Wo der Spanner Markierungen oder eine Anzeige hat, die seinen Arbeitsbereich zeigen, prüfen Sie so, wie es der Fahrzeughersteller beschreibt, dass er mit dem neuen Riemen innerhalb dieses Bereichs steht. Ein Spanner, der außerhalb steht, bedeutet einen falschen Riemen, einen falschen Verlauf oder einen defekten Spanner: Suchen Sie die Ursache, bevor Sie weitermachen.
  6. Wo der Riemen von Hand gespannt wird: Stellen Sie die Spannung nach dem Verfahren des Fahrzeugherstellers und nach seiner Vorgabe ein, mit dem Messgerät, das die Arbeitsanweisung nennt, und ziehen Sie die Befestigungen in der Reihenfolge und nach der Vorgabe an, die sie nennt, mit einem Drehmomentschlüssel. Beurteilen Sie die Spannung nicht nach Gefühl: Ein zu lockerer Riemen rutscht, und ein zu straffer beschädigt die Lager der Aggregate. Führen Sie jede Prüfung oder Nachstellung aus, die die Arbeitsanweisung verlangt, nachdem der Motor gelaufen ist.
  7. Wo der Motor einen elastischen Riemen hat: Legen Sie ihn nur mit dem für diesen Riemen und Motor bestimmten Montagewerkzeug auf und genau so, wie es die Anleitungen des Werkzeugs und des Riemens und die Vorgaben des Fahrzeugherstellers beschreiben. In der Regel wird der Motor von Hand an der Kurbelwelle in seiner Drehrichtung gedreht, sodass das Werkzeug den Riemen auf die Riemenscheibe führt. Dehnen Sie den Riemen auf keine andere Weise auf, und legen Sie einen abgenommenen elastischen Riemen nicht wieder auf, sofern die Vorgaben des Fahrzeugherstellers es nicht zulassen.
  8. Wo ein äußerer Riemen abgenommen wurde, legen Sie ihn jetzt auf dieselbe Weise auf, jeden Schritt nach seiner eigenen Spannart: einen neuen Riemen oder, wo der Fahrzeughersteller das Wiederauflegen zulässt und der Riemen in Ordnung ist, den gekennzeichneten Riemen in seiner früheren Laufrichtung. Prüfen Sie den Verlauf jedes Riemens noch einmal anhand Ihrer Aufzeichnung und des Riemenverlaufs des Herstellers, und den Sitz der Rippen an jeder Riemenscheibe. Wo die Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers es vorsieht, drehen Sie den Motor von Hand an der Kurbelwelle in seiner normalen Drehrichtung so durch, wie es diese Arbeitsanweisung beschreibt, mit dem Werkzeug, das sie nennt, und prüfen Sie den Sitz erneut. Drehen Sie den Motor nur in der Richtung und auf die Weise, die diese Arbeitsanweisung vorgibt.
  9. Entfernen Sie jedes Werkzeug, auch einen Arretierstift, ein Montagewerkzeug und alles, was zum Drehen des Motors verwendet wurde, und vergewissern Sie sich, dass keines davon und kein Tuch fehlt. Bauen Sie die für den Zugang ausgebauten Teile mit ihren Befestigungen so wieder ein, wie es der Fahrzeughersteller beschreibt, und ziehen Sie sie nach der Vorgabe an; wo ein Rad ausgebaut wurde, montieren Sie es und ziehen Sie seine Befestigungen so an, wie es der Hersteller vorgibt. Lassen Sie das Fahrzeug ab, wenn es angehoben war.

Ein Riemen, der um eine Rippe versetzt ist, falsch verlegt ist oder bei dem ein Werkzeug im Trieb zurückgeblieben ist, kann abspringen oder reißen, sobald der Motor anspringt. Starten Sie den Motor nicht, bevor der Verlauf und der Sitz an jeder Riemenscheibe geprüft sind und jedes Werkzeug aus dem Motorraum entfernt ist.

Die Arbeit prüfen

  1. Klemmen Sie die Batterie wieder an, falls Sie sie abgeklemmt haben, wie es der Fahrzeughersteller beschreibt. Starten Sie den Motor nur im Freien, mit angezogener Feststellbremse und dem Getriebe im Leerlauf oder in der Parkstellung. Vergewissern Sie sich vor dem Starten, dass sich niemand in der Nähe des Riementriebs befindet und dass Hände, Kleidung, Haare, Werkzeuge und Tücher von Riemen, Riemenscheiben und Lüftern fern sind.
  2. Lassen Sie den Motor im Leerlauf laufen und beobachten Sie den Riementrieb aus sicherem Abstand, ohne sich darüberzubeugen: Der Riemen muss auf jeder Riemenscheibe mittig laufen, ohne zu flattern, zu wandern oder Geräusche zu machen. Wo der Trieb einen Spanner hat, darf sein Arm nicht stark schwingen. Prüfen Sie, dass die Batterie- oder Ladekontrollleuchte erlischt, sobald der Motor läuft. Leuchtet eine Warnleuchte, die vor der Arbeit nicht geleuchtet hat, suchen Sie ihre Ursache so, wie es die Unterlagen des Fahrzeugherstellers beschreiben, bevor Sie fahren.
  3. Quietscht, wandert oder flattert der Riemen oder bleibt eine Warnleuchte an, stellen Sie den Motor sofort ab. Sichern Sie ihn gegen Starten und lassen Sie ihn abkühlen, bevor Sie den Riementrieb anfassen, und suchen Sie die Ursache: den Verlauf, den Sitz der Rippen, die Spannung, den Spanner und die Riemenscheiben. Fahren Sie nicht, bevor sie behoben ist.
  4. Stellen Sie den Motor ab, sichern Sie ihn gegen Starten und lassen Sie die Teile rund um den Riemen abkühlen. Sehen Sie sich den Riemen noch einmal an: Er muss weiterhin mit allen Rippen in jeder Rille sitzen, und ein Spanner mit Markierungen muss weiterhin innerhalb seines Bereichs stehen.
  5. Prüfen Sie vor der Fahrt bei stehendem Fahrzeug, dass die Lenkunterstützung normal arbeitet, wo der Riemen ihre Pumpe antreibt; tut sie es nicht, fahren Sie nicht und lassen Sie das Fahrzeug prüfen. Prüfen Sie die anderen Aggregate, die der Riemen antreibt, soweit Ihr Fahrzeug sie hat: dass die Klimaanlage ohne Geräusche vom Riemen zuschaltet und dass die Kühlmitteltemperatur auf der ersten Fahrt normal bleibt. Stimmt etwas nicht, halten Sie an, stellen Sie den Motor ab und lassen Sie das Fahrzeug von einer Werkstatt prüfen.
  6. Wo die Arbeitsanweisung des Fahrzeugherstellers verlangt, die Spannung eines von Hand gespannten Riemens nach einer gewissen Laufzeit erneut zu prüfen, tun Sie das so, wie es die Arbeitsanweisung beschreibt, bei abgestelltem, gesichertem und abgekühltem Motor.

Fehler, die Sie vermeiden sollten

  • Am Riementrieb arbeiten, während der Motor anspringen kann
  • Den Riemen entspannen, ohne seinen Verlauf festgehalten zu haben
  • Einen Spanner zurückschnappen lassen oder ihn in der falschen Richtung gegen seinen Anschlag drehen
  • Einen Riemen mit einem Schraubendreher auf- oder abhebeln
  • Einen elastischen Riemen ohne sein Montagewerkzeug auf die Riemenscheiben dehnen
  • Den Riemen auf einer Riemenscheibe um eine Rippe versetzt auflegen
  • Den Riemen auf der falschen Seite um eine Riemenscheibe führen
  • Einen neuen Riemen auf eine festsitzende Riemenscheibe, einen schwachen Spanner oder einen durch eine Undichtigkeit verschmutzten Trieb auflegen
  • Die Spannung eines von Hand gespannten Riemens nach Gefühl beurteilen
  • Einen Riemen mit anderer Länge oder Rippenanzahl auflegen, weil er sich aufziehen lässt
  • Ein Riemenspray verwenden, um einen lauten Riemen zum Schweigen zu bringen
  • Einen Arretierstift, ein Werkzeug oder ein Tuch im Riementrieb zurücklassen
  • Mit einem beschädigten Riemen weiterfahren

Was die Lieferanten angeben

Aus den 10768 Teilenummern, die auf unseren Fahrzeugseiten als Keilrippenriemen gelistet sind (2848 OE-Nummern, 12469 Fahrzeuge). Die Werte unterscheiden sich von Teil zu Teil: Verwenden Sie den Wert, der für das verbaute Teil angegeben ist, und den Wert des Fahrzeugherstellers, wo er einen nennt.

AngabeTeile mit AngabeWerte mit Anzahl der Teile
Number of ribs2551
  • 6 × 1344
  • 5 × 460
  • 4 × 367
  • 7 × 270
  • 3 × 78
  • 8 × 21
  • 2 × 10
  • 1 × 2
Length4012
  • 300 mm × 34
  • 85 mm × 31
  • 75 mm × 29
  • 94 mm × 29
  • 112 mm × 28
  • 320 mm × 27
  • 145 mm × 22
  • 115 mm × 21
  • 120 mm × 20
  • 165 mm × 19
  • 113 mm × 18
  • 210 mm × 17
  • +1131
Total length360
  • 1.165 mm × 4
  • 1.325 mm × 4
  • 830 mm × 4
  • 850 mm × 4
  • 905 mm × 4
  • 1.090 mm × 3
  • 1.125 mm × 3
  • 1.195 mm × 3
  • 1.200 mm × 3
  • 1.675 mm × 3
  • 1.750 mm × 3
  • 698 mm × 3
  • +257
Length (unpacked)89
  • 86 mm × 5
  • 106 mm × 4
  • 133 mm × 4
  • 96 mm × 4
  • 107 mm × 3
  • 367 mm × 3
  • 77 mm × 3
  • 98 mm × 3
  • 110 mm × 2
  • 115 mm × 2
  • 117 mm × 2
  • 188 mm × 2
  • +44
Belt width1
  • 21,4 mm × 1
Material2493
  • EPDM (ethylene propylene diene Monomer (M-class) rubber) × 722
  • Steel × 444
  • Rubber × 190
  • Thermoplast × 170
  • Sheet Steel × 169
  • Aluminium × 109
  • rubber / metal × 108
  • Plastic × 80
  • Cast Steel × 76
  • PU (Polyurethane) × 49
  • Rubber/Metal × 46
  • rubber × 45
  • +36
Belt Material22
  • EPDM (ethylene propylene diene Monomer (M-class) rubber) × 22
Tensile Cord Material107
  • Polyester × 75
  • aramid × 25
  • Polyamide × 7
One-Sided / Double-Sided8
  • Double-sided × 8
DIN - ISO60
  • 7867 × 49
  • 985 × 7
  • 7603 × 2
  • 908 × 1
  • 931 × 1

Fragen und Antworten

Wie oft sollte ein Keilrippenriemen gewechselt werden?

Als grober Anhaltswert werden Keilrippenriemen oft nach 100.000 bis 150.000 km gewechselt. Die Wartungspläne unterscheiden sich je nach Fahrzeughersteller und Motor: Manche nennen eine Laufleistung oder eine Zeit, andere lassen den Riemen nur bei jeder Wartung prüfen und nach seinem Zustand wechseln. Maßgeblich ist der Plan für Ihr Fahrzeug, und ein Riemen, der rissig, ausgefranst, verhärtet, mit Flüssigkeit getränkt oder verschlissen ist, wird unabhängig von seinem Alter gewechselt.

Kann ich mit einem gerissenen Keilrippenriemen fahren?

Nein. Je nach Motor wird die Batterie dann nicht mehr geladen, die Lenkunterstützung kann ausfallen und, wo der Riemen die Kühlmittelpumpe antreibt, kann der Motor schnell überhitzen. Bei manchen Motoren können die Reste des Riemens in den Steuertrieb gelangen und einen schweren Motorschaden verursachen. Stellen Sie den Motor ab und lassen Sie das Fahrzeug abschleppen.

Sollten der Spanner und die Umlenkrollen mit dem Riemen gewechselt werden?

Wo der Trieb sie hat, prüfen Sie sie jedes Mal, wenn der Riemen abgenommen ist, wie unter Den alten Riemen abnehmen beschrieben, und ersetzen Sie jedes Teil, das die vom Fahrzeughersteller beschriebene Prüfung nicht besteht oder beschädigt ist. Darüber hinaus richten Sie sich nach dem Wartungsplan des Fahrzeugherstellers und der Anleitung des Riemenherstellers: Manche verlangen, den Spanner und die Rollen zusammen mit dem Riemen zu ersetzen, und dafür wird ein Riemen im Satz mit ihnen verkauft. Ihr Wechsel ist eine eigene Arbeit mit eigener Arbeitsanweisung.

Warum quietscht der neue Riemen?

Häufige Ursachen sind ein Riemen, der um eine Rippe versetzt oder falsch verlegt ist, ein falscher Riemen, ein Spanner, der den Riemen nicht mehr gespannt hält, eine falsche Spannung bei einem von Hand gespannten Riemen, eine Riemenscheibe oder ein Aggregat mit verschlissenem Lager oder ein festsitzender Freilauf der Generatorriemenscheibe, Riemenscheiben, die nicht fluchten, und Flüssigkeit oder Schmutz auf dem Riemen oder in den Rillen. Stellen Sie den Motor ab, sichern Sie ihn gegen Starten, lassen Sie ihn abkühlen und suchen Sie die Ursache. Verwenden Sie kein Riemenspray: Es behebt die Ursache nicht und kann den Riemen beschädigen.

Kann ich einen abgenommenen Riemen wieder auflegen?

Ein verschlissener oder beschädigter Riemen wird nicht wieder aufgelegt. Wo ein einwandfreier Riemen nur für andere Arbeiten abgenommen wurde, befolgen Sie die Vorgaben des Fahrzeugherstellers: Wo sie das Wiederauflegen zulassen, wird ein solcher Riemen vor dem Abnehmen mit seiner Laufrichtung gekennzeichnet und so wieder aufgelegt, dass er in derselben Richtung läuft, und ein abgenommener elastischer Riemen wird nicht wieder aufgelegt, sofern diese Vorgaben es nicht zulassen.

Ist der Keilrippenriemen dasselbe wie der Zahnriemen?

Nein. Der Keilrippenriemen treibt Aggregate an der Außenseite des Motors an, etwa den Generator und den Klimakompressor. Der Zahnriemen, bei Motoren, die einen haben, hat Zähne und treibt die Nockenwelle oder die Nockenwellen im Gleichlauf mit der Kurbelwelle an; er ist ein anderes Teil mit eigenem Wartungsplan und eigener Arbeitsanweisung, und diese Anleitung behandelt ihn nicht.

Welcher Keilrippenriemen passt zu meinem Auto?

Wählen Sie auf dieser Seite Marke, Modell und Motor. Die Seite des Fahrzeugs nennt die Teilenummern, die Lieferanten für diesen Motor angeben, jede mit den Angaben ihres Lieferanten, sofern er welche macht. Motoren brauchen je nach Ausstattung oft unterschiedliche Riemen; prüfen Sie deshalb die Bedingungen, die der Lieferant zu einer Teilenummer angibt.